Brustvergrößerungen durch Hyaluronsäure und Hormonen im Überblick

Die Wickel um den BusenHyaluronsäure wird schon lange in der Schönheitschirurgie und Orthopädie verwendet. Das Hyaluronsäure-Verfahren ist eine äußerst schonende Möglichkeit, um die Brüste zu formen, zu straffen und mehr Volumen zu generieren. Der Eingriff findet unter örtlicher Betäubung statt. Das Risiko einer Vollnarkose ist also nicht gegeben. Außerdem werden auch weitere Nebenwirkungen, die bei der operativen Methode oder Eigenfettbehandlung vorkommen, vermieden

Jedoch ist die Anwendung von Hyaluronsäure zur Brustvergrößerung Neuland. Und zwar bezogen auf die Lage als auch auf die notwendige Menge des zu injizierenden Materials. Es gibt für die Brust noch keine dokumentierten Langzeit-Studien. Das Einspritzen von Hyaluronsäure gilt derzeit nicht als sicheres Verfahren.

Es konnten schon bei geringen Mengen Zysten- und Granulombildungen festgestellt werden. Hyaluronsäure könnte eine Schädigung des Brustdrüsengewebes zur Folge haben und das Erkennen von Brustkrebs erschweren. Auch ist noch nicht gesichert, ob Hyaluronsäure in grossen Mengen vom Körper vollständig abgebaut werden kann. Abkapselungen und Verhärtungen können nicht ausgeschlossen werden.

Bei der Therapie mit Hyaluronsäure sollte die Haut eine gute Elastizität aufweisen, eine bestimmte Hautdicke sollte gegeben sein und vielleicht ist auch ein Hautüberschuss wäre von Voroteil. Eine gründliche Untersuchung der Brust ist Voraussetzung.

Die Haltbarkeit der Maßnahme beträgt in der Regel nur drei Jahre und die Hyaluronsäureunterspritzung muss erneuert werden. Die Patientin – erhält ihre unvergrösserte Brust zurück.

Vorteile der Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure

  • Kurze Behandlungszeit,
  • direktes Ergebnis
  • Keine Brust-Operation,
  • keine Wundheilungsstörungen
  • Keine Kapselfibrose möglich
  • Keine Narbenbildung

Nachteile der Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure

  • der hohe Preis (ca. 3.500 EUR)
  • Ergebnis nicht dauerhaft
  • Medizinisches Risiko ungeklärt
  • Zysten und Granulombildung
  • Brustkrebsvorsorge (Mammografie) stark erschwert
  • Hyaluronsäure wurde zur Brustvergrößerung nicht zugelassen.

Größere Brüste durch die Gabe von Hormonen

Bikinfigur mit Hormonen?Eine Brustvergrößerung kann auch mit der Gabe von Hormonen angestrebt werden. Es ist inzwischen bekannt, dass die weibliche Brust aus Drüsengewebe besteht, das empfindlich auf Hormone reagiert. In der Schwangerschaft kann es beobachtet werden, es kommt zu einer sichtbaren Brustvergrößerung Da stellt sich die Frage, ob es nicht leicht möglich ist, durch die Einnahme von Hormonen eine Brustvergrößerung zu erreichen?

Tatsächlich kann über die gezielte Einnahme von Geschlechtshormonen (Östrogene) das Wachstum der Brustdrüse erreicht werden. Tatsächlich kann eine hochdosierte Tablette oder auch Injektionen mit Inhaltsstoffen der Anti-Baby-Pille zu einer erheblichen Größenzunahme führen. Eine bis zu zwei Körbchengrößen können erreicht werden.

Die Einnahme von hochdosierten Hormonen beeinflusst nicht nur das Brustwachstum. Der Hormonhaushalt im Körper schlägt Purzelbaum und gerät aus allen Fugen. Es kann zu erheblichen Nebenwirkungen kommen: Stimmungsschwankungen, allgemeine Gewichtszunahme, Förderung des Tumorwachstums, wenn einer im Körper besteht, Bluthochdruck u.v.m. Der Effekt der Vergrößerung ist bei ausgewachsenen Brüsten an die fortlaufende Einnahme von Östrogenen gebunden. Nach dem Absetzen der Hormongabe schrumpfen die Brüste auf das angestammte Maß zurück, es ist tatsächlich mit einer Erschlaffung des Gewebes zu rechnen, also einer weniger schönen Form. Der Verlust des im Inneren befindliche Brustgewebes bei der ausgedehnten Hautgröße lässt die Brust erschlaffen. Die Wirkung im Mädchenalter, wenn die Brust sich im Wachstum befindet, führt zu einem dauerhaften brustvergrößernden Ergebnis. Die Risiken einer so hohen Hormongabe sind jedoch bei der jungen Frau noch weniger unkalkulierbar.

Fazit

Hormone sind für die dauerhafte Brustvergrößerung ungeeignet. Das hohe Risiko, dass es zu Nebenwirkungen kommt und der mangelnde dauerhafte Effekt führen zu der Erkenntnis von einer Hormongabe zur Brustvergrößerung abzusehen